Aileen Kuhn aus Wendlingen 12. im Hammerwerfen bei U20-Europameisterschaften


Schon ein Tag zuvor in der Qualifikation war der Druck für die Deutsche U23-Vizemeisterin nach zwei Fehlversuchen immens groß. Doch Kuhn kämpfte sich im entscheidenden dritten Durchgang mit 61,20 Meter auf den 2. Platz ihrer Quali-Gruppe vor. Schlussendlich zog sie mit der 5.besten Weite des Tages souverän ins Finale der besten 12 Werferinnen ein.
Der Finalwettkampf am darauffolgenden Tag ist dann schnell erzählt. Aileen Kuhn begann mit 57,04 Metern, ließ im 2. Durchgang 57,01 Meter folgen und produzierte im 3. Durchgang einen Fehlversuch. Damit konnte sie sich nach ihren ersten drei Würfen nicht unter den Top Acht platzieren und schied aus. Für drei weitere Finaldurchgänge hätte Kuhn den 4 Kilo schweren Hammer auf 59,45 Meter schleudern müssen. „Es war technisch nicht gut von mir, so kann man keine Medaille gewinnen, bilanzierte Kuhn in kurzen Worten das Szenario. Die Medaillen gingen an Silja Kosonen (Finnland), die als einzige die 70-Meter-Marke durchbrach (71,06 Meter). Zweite wurde Rose Loga (Frankreich) mit 67,70 Metern, Dritte Maryola Bukel (Belarus) mit 63,25 Meter.

Martin Moll

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